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Mose in Judentum, Christentum Und Islam Beate Ego

Mose in Judentum, Christentum Und Islam

Beate Ego

Published January 1st 2010
ISBN : 9781280992315
ebook
186 pages
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 About the Book 

Recht und Gesetz sind in allen Religionen fundamentale Grossen. Dabei geht es nicht nur um die Pragmatik des Zusammenlebens, sondern vor allem um die Frage einer gottlichen Legitimierung des Rechtes. Dazu berufen sich alle Religionen auf bestimmteMoreRecht und Gesetz sind in allen Religionen fundamentale Grossen. Dabei geht es nicht nur um die Pragmatik des Zusammenlebens, sondern vor allem um die Frage einer gottlichen Legitimierung des Rechtes. Dazu berufen sich alle Religionen auf bestimmte Ursprungserzahlungen bzw. auf unhinterfragte Autoritaten. In den drei abrahamischen Religionen ist Mose dafur eine der wichtigsten Symbolfiguren. In seiner Geschichte fungiert zudem die Gabe einer Rechtsordnung dazu, die von Gott geschenkte Freiheit zu bewahren. Der Exodus aus Agypten und die Offenbarung der Tora sind nicht nur erzahlerisch, sondern auch sachlich eng miteinander verbunden. Die Gabe der Tora vom Sinai erscheint in der hebraischen Bibel als eine Schlusselerzahlung, die das Recht als Weisung Gottes einfuhrt. Die Tora selbst wird zum Zentrum des religiosen Lebens- ihre Auslegung avanciert zur vornehmsten Aufgabe eines jeden Frommen. An Mose, der Gottes Weisung vermittelt, orientiert sich der Alltag. Was aber wird daran mit Jesus Christus anders? Ist der Lehrer aus Nazaret etwa ein neuer Mose? Warum finden sich bei dem Apostel Paulus so viele kritische Tone gegenuber der Tora? Worauf grundet sich christliche Ethik? Ahnliche Fragen richten sich auch an die muslimische Tradition. Wie ordnet der Koran den -Gesetzgeber- in seine Offenbarungsgeschichte ein? Wodurch werden die Rechtsetzungen des Propheten, die uber die Sinaitora hinausfuhren, begrundet? Welche Rolle spielt Mose in der volkstumlichen Uberlieferung? Auf diese und andere Fragen versuchen Christfried Bottrich, Beate Ego und Friedmann Eissler eine Antwort zu geben. Ohne die Unterschiede und Spezifika zu verwischen, lassen die drei Autoren Mose und seine Geschichte als Teil eines gemeinsamen Erbes sichtbar werden.